Paroles de vignerons - Vinparleur - Winzer talk

Die Cuvee GC 2001 von Château du Cèdre in Cahors… Ein ganz, ganz großes Gewächs !

5. Dezember 2015, von Sebastian Nickel

cedre GC

Lassen Sie uns Zeit sparen und nicht über die Farbe dieses aus Malbec hergestellten Weines sprechen. Er ist natürlich kohlpechrabenschwarz... What else?

Das Bouquet hingegen verdient, dass man sich ein wenig länger bei ihm aufhält. Als erstes fällt die Frische des Duftes auf, der an den Herbst erinnert: Waldboden, Pilze, einige Trockenfrüchte und Sauerkirsche. Als wahrer Lagerwein und Geduldswein lässt er sich viel Zeit und hätte nichts gegen eine Karaffe, trotz seines fortgeschrittenen Alters. Wenn Sie karaffenlos sind, empfehle ich, den Wein zwei bis drei Stunden vor dem Genuss zu öffnen, damit er Zeit hat, sein volles Parfum zu entfalten.

Die Sauerkirschen bleiben, während sich Waldboden und Pilze zurückziehen und die Arena einer Vielzahl von Gewürzen (Pfeffer, Zedernholz, Lorbeer), schwarzen Früchten (Brombeeren, Cassis), Trockenfrüchten (Feige, Haselnuss), sowie einem Hauch von Biskuit überlassen. Was mich am meisten an diesem Bouquet beeindruckt, ist nicht nur die große Vielfalt an Aromen, die der Nase aus dem Glas entgegen strömt, sondern der stetige Wechsel der Nuancen die sich darbieten.

Am Gaumen wird’s ernst. Der Mund verhält sich ganz still gegenüber der Mineralität und dem beeindruckenden Tanninbataillon des Weines. Keine Angst, die Tannine sind höflich und zuvorkommend und verhalten sich fein und raffiniert. Keinerlei Härte, keinerlei Trockenheit. Sie befinden sich aber auch in äußerst guter Begleitung einer angenehmen Vollmundigkeit und verzaubernden Aromen...

Exzellent, beziehungsweise monumental in seiner derzeitigen Verfassung macht der Wein kein Geheimnis daraus, dass er noch über ein beeindruckendes Lagerpotential verfügt. Ein genussvolles Versprechen für die nächsten Jahre!

FLEISCHLICHE BEILAGE: Dieser Wein ist ein wahrer Entenjäger! Mit Morcheln, mit Honig und Thymian oder warum nicht in seiner fernöstlichen Peking-Variante mit Basmati-Reis und einigen geschmorten Auberginen und Shitake Pilzen? Klassischer: Kalbskotlett mit Rotweinsauce, getrüffeltem Kartoffelpüree und Rotkohl.

PFLANZLICHE BEILAGE: Bleiben Sie beim getrüffelten Kartoffelpüree, und machen Sie ein vegetarisches Hachis Parmentier daraus. Anderer Vorschlag: Mit Parmesancreme gefüllte Ravioli an gebratenen Austerpilzen, süßen Zwiebeln und getrockneten Tomaten.



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