Biologische Landwirtschaft in den Weinbergen, geringe Erträge, eine optimale Reife, bestimmt vom geschmacklichen Gleichgewicht der Trauben, spätes Ernten und leichtes Entblättern, um die Trauben der Kraft der spätsommerlichen Sonne auszusetzen. Ziel dieser Arbeit ist es, reife Aromen und kraftvolle Tannine mit der natürlichen Frische des Terroirs zu vereinen.
In diesem auf den sandigen Böden von Sablet, dem Nachbarort von Gigondas, gewachsenen Wein, verbindet sich der aus dem nördlichen Condrieu stammende Viognier mit mediterranen Rebsorten: Bourboulenc und Grenache blanc – gewöhnt an das sonnige Klima und die Kraft des Mistralwindes – unterlegen seine reichhaltigen Fruchtaromen mit frischer Zitrone und reifen Früchten. Die Clairette blanche wiederum bringt blumige Aromen und Vollmundigkeit in die Cuvee mit ein.
Ein Wein, der Ihre Sommergerichte aufs Wundervollste begleiten wird. Ob zu einer Tapenade aus grünen Oliven, zu gegrillten Sardinen und Sommergemüse, zu frischem Ziegenkäse mit Thymian, oder auch zu einer saftigen Cavaillon-Melone, dieser Wein versetzt Ihre langen Sommerabende mit Frische und Leichtigkeit.
Mourvèdre stammt von Mars, Syrah von Venus – die Komplizen des Grenache auf der Domaine Santa Duc
Ja es stimmt, in Gigondas traut sich der Grenache Syrah und Mourvèdre in seinen eigenen Schatten zu stellen. Aber selbst wenn er sich in diesem Anbaugebiet des Rhône-Tals gegen alles und jeden durchsetzt und sich vieler Orts gar selbst genügt, so weiß er gute Gesellschaft dennoch zu schätzen.
Aus diesem Grund spielen Mourvèdre und im geringeren Masse auch Syrah eine wichtige Rolle in unseren Weinbergen – aus unterschiedlichen Gründen. Denn die Syrah, eine der wenigen Rebsorten Frankreichs mit weiblichem Vornamen, bietet dem Grenache Qualitäten an, derer er sich gerne bedient: Eine dunkle und geheimnisvolle Farbe, eine reiche Aromenpalette, die von Veilchen über Heidelbeeren und Himbeeren bis hin zur Trüffel und frischem Tabak in gealterten Weinen reicht. Am Gaumen wiederum schafft sie es häufig, mit ihrer unbestreitbarer Eleganz den Übermut des Grenache zu temperieren.
Der Mourvèdre, der uns besonders am Herzen liegt, betrachtet die beiden anderen Rebsorten häufig mit einer gewissen Distanz. Ernsthafter und zurückhaltender, ein wahrer Hintergrundsmann in unseren Weinen, der es versteht, die Cuvee aus den Kulissen zu beherrschen. Schwarz, konzentriert und würzig in seiner Frucht, liebt – und fürchtet- man ihn vor allem für seine einzigartige Tanninstruktur.
Als spätreife Rebsorte kann man ihn jedoch nicht überall anpflanzen, will man nicht das Risiko eingehen, ihn nicht zur vollen Reife zu bringen. Unreif zeigt sich der Mourvèdre grob und unbeholfen und macht dem Winzer das Leben besonders schwer. Im „späten“ Terroir von Gigondas fühlt er sich besonders wohl, sowohl in den aluvialen Böden der Hautes Garrigues, als auch in den kalkhaltigen Höhenlagen der Dentelles de Montmirail und gibt unseren Weinen Geradlinigkeit und Seriosität, sowie die frische seiner feinen Gerbsäure.
Habemus Papam auf der Domaine Santa Duc in Gigondas
Habemus Papam – wir haben einen Papst – das können wir jetzt einige Tage nach dem Abfüllen unseres ersten Jahrgangs aus Châteauneuf-du-Pape auf der Domaine Santa Duc auch sagen.
Habemus Papam Santa Duc - VinParleur
Wir haben den etwa 40 Jahre alten Weinberg auf den sandigen Böden im Nord-Osten der Appellation im Jahre 2009 erworben und seine Trauben 2010, ein großer Jahrgang im Rhône-Tal, zum ersten Mal geerntet. Die Trauben wurden mit natürlichen Hefen und einem Teil der Stiele vergoren, um sich schließlich über ein Jahr in den Eichentanks unseres Weingutes auszuruhen und zu harmonisieren.
Auf dem Etikett finden Sie das Portrait des aus Cahors stammenden Papstes Jean XXII, der als erster Avignon zu seinem festen Domizil wählte, und im heutigen Châteauneuf-du-Pape päpstliche Weinberge anpflanzen und ein neues Château (château neuf) errichten ließ.
Der Wein besteht zum Grossteil aus Grenache, unterstützt von einigen Mourvèdre-Trauben und zeigt eine typisch leichte Farbe, eine feine und elegante Nase, sowie einen saftigen, weichen und geradlinigen Geschmack. Nachdem sie sich im Frühjahr auf einigen internationalen Weinevents präsentiert hat, ist dieses Kind von Châteauneuf geboren im Terroir der Saintes Vièrges (die Heiligen Jungfrauen), delikater Nachbar von La Crau, heute bereit auch Ihrem Gaumen gegenüber zu treten.
Guten Geistes, lädt unsere Päpstin Sie zum Genießen, Trinken und Lachen ein. Ein göttlicher Wein, oder zumindest fast? Dieses Urteil überlassen wir Ihnen selbst...
Im Übrigen freuen wir uns, Sie darüber zu informieren, dass wir gerade weitere 2,5 Hektar Rebgärten in den Lagen La Crau und La Font des Papes in Châteauneuf-du-Pape erworben haben, was unsere Gesamtrebfläche in dieser Appellation auf 3,75 Hektar vergrößert.
Roaix en Provence – Die geheimen Weinberge der Montagne de Ventabren
Auf dem Weg nach Vaison-la-Romaine, nur wenige Kilometer nördlich von Rasteau, liegt das Dorf Roaix, klassifiziert als Côtes du Rhône Villages seit 1967. Die Rebgärten von Roaix wachsen auf zwei recht unterschiedlichen Terroirs, auf bis zu 350 Meter Höhenlage. Während die tiefer liegenden Weinberge ihre Kraft in Flusskieselterrassen des Quarternärs schöpfen, ein recht häufig vorkommender Bodentyp der südlichen Rhône, wurzeln die Reben oberhalb des Dorfes in steinigen Sandböden, und mit steigender Höhe, in rotem Ton. Der Hitze des mediterranen Klimas und der Strenge des Mistrals ausgesetzt, liegt das wahre Geheimnis der Reben von Roaix in der nordöstlich ausgerichteten Hanglage der Montagne de Ventabren. Ihr verdanken die Weine ihre erstaunliche Frische und das feine Tannin, selbst in den heißesten und kräftigsten Jahrgängen.
Bei einer kürzlich auf dem Weingut durchgeführten Vertikal-Verkostung mehrer Jahrgänge unseres Roaix „Les Crottes“, haben wir diese Eigenschaft vor allem in den besonders „mediterranen“ Jahrgängen schätzen können: 2010 knackig und fruchtig, 2009 mild und würzig, 2008 dezent und blumig, 2007 reif, voll und präzise, 2006 kraftvoll und lang...
Weine und Jahrgänge, die zum Teil bei uns noch zur Verfügung stehen – ein Geheimnis, das Sie mit Ihren Kunden und Freunden teilen sollten.
Santa Duc – das „sexiest wine estate alive“ des Rhône Tals?
Sie einen kleinen Abstecher in die Lingerie-Abteilung machen, um... eine Flasche Santa Duc Les Plans Vin de Pays zu erstehen! Auch wenn ich mich inzwischen an fast alle Wein-Kombinationen gewöhnt habe, Wein & Schokolade, Wein & Käse, Wein & Musik, Wein & Kunst..., diese hier, Wein & Damenwäsche, war mir bisher unbekannt, wenn auch nicht unangenehm.
Also, ich trinke auf das Wohl aller, die sich etwas Besonderes anziehen, um Santa Duc zu trinken.
Domaine Santa Duc - Der Jahrgang 2010 ist in der Flasche!
Nach 14 Monaten Reifung in Beton-, Holztanks und Fässern, sind alle Weine der Domaine Santa Duc am 16. und 17. sowie am 19. und 20. April (bei günstigem „Fruchtmond“) abgefüllt worden und ab sofort in Frankreich und im Export erhältlich: Unsere Prestige-Weine Hautes Garrigues, Tradition und Grand Grenache aus Gigondas, aber auch die Essensbegleiter, die für Ihr tägliches Wohl sorgen – Les Quatre Terres, Les Vieilles Vignes und Les Plans und der weiße Les Fournas aus Sablet, Jahrgang 2011.
Was den Jahrgang 2010 besonders auszeichnet, ist die Intensität der Aromen in Mund und Nase, sowie sein fast perfektes Gleichgewicht zwischen Vollmundigkeit und Frische. Feine und elegante Weine, die man sehr wohl in ihrer Jugend genießen kann, von denen man allerdings auch einige Flaschen sorgfältig im Keller vergessen sollte.
„Was den Jahrgang 2010 besonders auszeichnet, ist die Intensität der Aromen in Mund und Nase, sowie sein fast perfektes Gleichgewicht zwischen Vollmundigkeit und Frische. Feine und elegante Weine, die man sehr wohl in ihrer Jugend genießen kann, von denen man allerdings auch einige Flaschen sorgfältig im Keller vergessen sollte.“ (R. Parker, Wine Advocate).
Verkostung des 2010er Jahrgangs und ‘Habemus Papam » mit Yves Gras in Gigondas
Erst letzte Woche, als ich spontan auf der Domaine Santa Duc in Gigondas vorbeischaute, bot Yves Gras mir an, einige Flaschen des 2010er Jahrgangs zu probieren, die erst vergangene Woche abgefüllt wurden. Man sagt im allgemeinen, dass Weine kurz nach dem Abfüllen schwierig zu verkosten sind, aber da ich diesem „man sagt“ generell misstrauisch gegenüber stehe, habe ich mich trotzdem hingesetzt und probiert. Denn auch wenn die meisten Weine etwas „aufmüpfig“ sind nach dem Füllen (sie haben ja definitiv weniger Platz in einer Flasche als in einem Tank oder in einem Fass), so kann man trotzdem leicht feststellen, ob das Gleichgewicht „sitzt“ oder nicht.
Und ich kann Ihnen sagen, dass beim Jahrgang 2010 das Gleichgewicht vollständig „sitzt“! 2010 hat mich von Anfang an beeindruckt, da er ohne Schwierigkeiten Kraft mit Frische und Tannin mit Vollmundigkeit verbindet.
Les 4 Terres: Verspielt und frisch, wie es sich für einen jungen Côtes du Rhône gehört. Gigondas Tradition: Dicht und ausgewogen. Gigondas Les Hautes Garrigues: Voller dunkler Frucht und kandierter Zitronenschale, äußerst feine Gerbsäure. Gigondas Grand Grenache 66: Ein wuchtiges Bouquet aus Korinthen, Schokolade und Trockenpflaumen. Was mich in allen Weinen allerdings am meisten verführt hat, war ihre hohe „Trinkbarkeit“, bei der mir wahrhaftig das Wasser im Mund zusammenlief.
Habemus Papam Chateauneuf du Pape Santa Duc
Ein paar Extra-Worte zum neuen Wein von Santa Duc, dem Châteauneuf du Pape „Habemus Papam“. Ein Wein, der sich ganz anders präsentiert als die Gigondas-Weine von Yves Gras, nach Chateauneuf du Pape schmeckt und die Appellation in Ehre hält: Süße Kraft und Volumen eines wirklichen Grenache-Weines, mit elegantem Tannin und langem Abgang.
Am besten aber, Sie probieren die Weine selber, denn alle sind ab sofort auf dem Weingut verfügbar.
Trotz meiner Zurückhaltung hinsichtlich übereilter Jahrgangsbeurteilungen, möchte ich Ihnen doch gerne einige Worte zum Ablauf der Ernte und ihrer Qualität auf der Domaine Santa Duc sagen.
Der Jahrgang 2011 hatte es zu Anfang eher eilig, sowohl was der Knospentrieb, als auch was die Blüte anging. Zwar konnten die relativ kühlen Temperaturen und vereinzelte Regenfälle im Juli den Übermut der Reben etwas beschwichtigen, aber der hochsommerliche August schien uns wieder auf eine frühe Traubenreife vorzubereiten. Allerdings, die Erfahrung hat gezeigt, dass man mit eigenwilligen Rebsorten wie der Grenache es ist Geduld bewahren muss, da er seinen wahren Reichtum und seine Pracht nicht gerne in der Hast preisgibt. Also haben wir auf unseren Grenache gewartet...
Domaine Santa Duc Gigondas
Beginn der Ernte war am 14 September, 16 Tage Weinlese von Hand, im Weinberg sortiert und Gärung mit natürlichen Hefen, wobei die reifsten Trauben nicht entrappt wurden. Dieses Geduldspiel hat uns erlaubt, die Weine lange auf der Maische zu lassen – bis zu vier Wochen – und durch langsames und sanftes Extrahieren eine solide und feine Tanninstruktur aufzubauen.
Die jungen Weine zeigen heute volle Frucht, vor allem aber eine kräftige Würze, Tiefgang und Kontinuität, was uns vorerst erlaubt, die Reifung der Weine mit angenehmer Gelassenheit anzugehen/ zu beginnen.