Die kleinen, regelmäßig aufsteigenden Bläschen fühlen sich scheinbar sehr wohl im Glas und bilden eine feine Schaumkrone an der Oberfläche. Großzügig und verführerisch in der Nase, mit köstlichem Duft von Pfirsichen, Orangenschale und Grapefruit. Sein erstaunlich blumiger Duft entfaltet sich vor allem am Gaumen, Mandelblüten, aber auch frische Mandeln, getragen von feiner, zitroniger Säure. Obwohl nur wenig dosiert (nur 5 g/L Zucker), zeigt sich der Wein erstaunlich vollmundig und cremig im Charakter, was ihn zu einem hervorragenden Aperitif-Wein macht.
Ohne Vorlieben für FLEISCHLICHES oder PFLANZLICHES, kann er hervorragend ohne Beilage genossen werden, lässt sich aber gerne und ohne Widerspruch von gegrillten Mandeln oder einigen Stückchen Hartkäse, wie etwa einem 24 Monate gereiften Comté, einem Cantal Entre-Deux oder einem jungen Grana Padano begleiten.
Aus der TrinkBar... #Champagne Paul Lebrun Carte d’Or
Es ist der einfachste Champagner des Weingutes, die Eingangstür, das Portal, der kleine Bruder der großen Weine... Nennen Sie ihn wie Sie wollen, er kümmert sich nur wenig darum, und zu verstecken hat er auch nichts. Er ist wie er ist. Aufrichtig, offen und ehrlich. Er ist ein blanc de blancs, also ausschließlich aus Chardonnay hergestellt, eine Assemblage aus zwei Jahrgängen (2009 und 2010), im Stahltank vergoren und 36 Monate zehn Meter unter der Erde in den kühlen Kreidekellern des Weinguts gereift. Eine Nase aus roten Johannisbeeren, Zitrone und frischem Grass, am Gaumen lebhaft, fein moussierend und mit langem Abgang. Seine knackige Säure wird ohne weiteres mit den 10 Gramm Zucker der Dosage fertig, ohne das auch nur ein Hauch von Schwere aufkommt.
Ob FLEISCH- oder lieber PFLANZENESSER, dieser Champagner passt sich bestens an Ihre Lust und Launen an. Zum Aperitif, der Leichtigkeit und Frische im Glass verlangt, zu verschiedenen Fisch- und Meerestiergerichten, gegart oder roh, zu Sushi selbstverständlich, aber auch zu rohem Schinken, einem cremigen Ziegenfrischkäse oder einem karamellisierten Apfelkuchen. Vertrauen Sie Ihrem Gaumen und dem Wein, beide werden es Ihnen sagen, wenn die Harmonie fehlt.
Lust auf knackfrischen #Champagner Extra Brut Blanc de Blanc von Paul Lebrun ?
Das Weingut der Familie, Winzer seit 10 Generationen, befindet sich im Herzen der Côtes des Blancs. Erster Champagner unter eigenem Etiket 1902, die heutige Marke wurde 1931 von Paul Lebrun kreiert. Seine Enkel, Nathalie und Jean Vignier bewirtschaften 16,5 Hektar Chardonnay in Cramant und bei Sézanne. (RM).
lebrun hachette
Zuerst verhalten in der Nase, zeigt dieser als Extre Brut abgefüllte Champagner nachdem er etwas Luft bekommen hat elegante Blütenaromen, Grapefruit und Ananas. Die Frische der Aromen findet man am Gaumen wieder, untermalt von einer vollmundigen Struktur ohne Schwere. Verkosten Sie ihn zwischen 2015 und 2020, zu einem Carpaccio aus Jakobsmuscheln.
Kommentar aus dem Guide Hachette 2016
Die Einwohner des Staates New York sind Glückspilze! #Champagner
Wahrscheinlich waren sie es schon vorher, sind es aber endgültig seit SCHATZI WINES, ein „alternativer Wein-Importeur und -Händler“ mit Sitz in Milan NY begonnen hat CHAMPAGNE LE CLOS L’ABBÉ von Hubert Soreau zu importieren. Lesen Sie einen Auszug aus ihrem enthusiastischen Schreiben über Hubert und seinen Wein (und falls Sie im Bundesstaat New York leben, sehen Sie zu, dass irgendwie eine Flasche dieses feinen Tropfens ergattern!).
„Hubert Soreau stammt nicht aus der Champagne und wie viele Außenseiter die ihren Weg in die traditionellen, europäischen Weinbauregionen gefunden haben (ref. Tony Bodenstein am Prager, Michi Moosbrugger am Schloss Gobelsburg, Ted Lemon auf Dujac), erregt er Aufmerksamkeit. Zusammen mit einer Handvoll Winzern der Region gehört er zu den Verfechtern des Jahrgangsrein-Lagenrein-Barriqueausbau-Ansatzes und betrachtet seine Arbeit völlig unbelastet von üblichen Traditionen und Konventionen. LE CLOS L’ABBÉ ist eine einzelne Lage außerhalb von ÉPERNAY, dort wo die Vallée de la Marne und die Côte des Blancs aufeinandertreffen. Dieses Lage wurde schon im 9. Jahrhundert bepflanzt, nachdem der Bischof von Reims sie für den Weinbau (damals roter Rebsorten) bestimmt hatte. [...] Er benutzt keine Pestizide oder Herbizide und erntet (seinen CHARDONNAY) spät in der Saison mit einem durchschnittlichen Reifegrad von 11 ° Baumé. Die Gärung erfolgt sowohl in gebrauchten Barriques, also auch in neutralen 300L „Hautvillers“ Eichenfässern. Nach langer Flaschenreifung und dégorgeage, wird der Wein mit minimaler Dosierung abgerundet.“
Video - Wie macht man #Champagner? Die Sendung mit der Maus erklärt!
Gestern Abend habe ich eine Flasche Champagner Paul Lebrun Demi-sec geöffnet. Mir war danach. In der Regel bin ich eher ein « Brut » Trinker, aber ich gebe zu, dass auch mir manchmal nach ein wenig Lieblichkeit in meinem Glas zumute ist. Das muss die romantische Seite meines Gaumens sein ...
fruits exotiques
Glänzend und golden, mit seinem sehr feinen, cremigen Schaum, flirtet der Wein mit mir von der ersten Minute an. Es geht ein zarter Duft von roten Johannisbeeren und frischer Melone von ihm aus, ein Parfüm, das ich am Gaumen wieder finde, angereichert durch einen Spritzer Zitronensaft. Stolz, ein halbtrockener Wein zu sein, stellt er seine 35 Gramm Zucker pro Liter ohne Komplex zur Schau. Im Ganzen zeigt sich dieser Wein von ausserordentlicher Harmonie und Delikatesse, mit einem frischen, saftigen, von feiner Säure untermaltem Abgang.
Dieser Champagner ist eine vom Aussterben bedrohte Art, eben weil die meisten Leute sind wie ich. Der Mode ist’s zur Zeit nach trockenem Champagner.
BEILAGE FÜR FLEISCH- UND PFLANZENLIEBHABER
Diejenigen, die eine Flasche dieses Champagners säbeln wollen, sollten sich vergewissern, dass sie einen schönen, frischen Obstsalat zur Hand haben und zu den wahren Geniessern gehören.
Was erwarten wir eigentlich von einem Champagner? Dass er unseren Gaumen belustigt oder verführt? Spritzigkeit oder Erfrischung? Schmeichelnde Vollmundigkeit, süße oder mineralische oder fruchtige Aromen...? Oder von Allem ein Bisschen?
Champagne Paul Lebrun
Das könnte sein, aber es ist alles andere als einfach, diese Wünsche in jeder Champagnerflasche zu vereinen. Champagner ist nämlich kein universelles Getränk, das alle unsere Wünsche erfüllt, wann immer unser Gehirn von Bläschen und Schaum träumt. Je mehr Charakter ein Champagner hat, desto mehr wird er von unserer universalen Vorstellung abweichen und Position beziehen. Es ist daher angebracht, für jeden Champagner den richtigen Moment des Verkostens zu bestimmen, genau so, wie wir es bei « stillen » Weinen auch machen ...
Ich habe vor kurzem diese Flasche Champagner Paul Lebrun Grande Reserve geöffnet, die seit ein paar Monaten unbeachtet in meinem Keller lagerte. Es handelt sich um einen reinen Blanc de Blancs, im wesentlichen aus dem Jahrgang 2009 und aus verschiedenen Lagen der Côte des Blancs und des Sézannais hergestellt. Zwar trifft es zu, dass diese Weine den Grossteil ihrer Reifung in den Kellern von Lebrun lverbringen und vollkommen trinkreif sind, wenn sie die Keller verlassen, aber diese paar Monate zusätzlicher Ruhe nach dem Degorgieren scheinen dem Wein viel Gutes getan zu haben.
Champagne Paul Lebrun
Feine Bläschen, reichlich und anhaltend, geben dem goldgelben Wein im Glas viel optische Leichtigkeit. Die erste Nase, mit ihren üppigen Aromen von Vanille, Haselnuss und frischer Hefe, öffnet sich schnell im Wein-Glas (nieder mit den für den freien Ausdruck des Weines meist viel zu engen Sektflöten!) und zeigt verführerische Aromen von weissem Pfeffer und Trockenblumen. Schmelzig und weich im Geschmack, mit frischer Säure und leichter Salzigkeit, spritziger Zitrone und delikatem Pfefferton im langen Abgang. Im leeren Glas zeigen sich frische Kräuter und saftiges Grass.
Also, was sollte man mit diesem Wein tun und welcher ist der richtige Moment ihn zu geniessen? Persönlich würde ich ihn zum Aperitif trinken. Gewiss, auf den ersten Blick eine eher einfache Antwort auf Schaumwein, aber lassen Sie mich erklären: Die Aromatik dieses Champagners zeigt eine gewisse Evolution und fortgeschrittene Reife. Sie bleibt aber sehr interessant und zeigt eine relativ große Vielseitigkeit. Schmelz und die Vollmündigkeit am Gaumen verlangen, dass dieser Wein alleine dasteht, zumal eine begleitende Speise zudem noch befürchten liesse, die delikaten Aromen im Abgang zu übertönen.
Immer, wenn jemand sagt, «Champagne» denken wir eher an Worte wie „Cuvée“ und „Assemblage“ als an « Ausdruck des Terroirs ». Und man könnte die Hersteller von Champagner tatsächlich als die « Könige der Assemblage » bezeichnen. Nur wenige Weingüter und Negociants bieten reinen « Terroir-Champagne », aus einer einzigen Lage stammend an, und « Assemblage-Weine » von verschiedenen Terroirs, Rebsorten und sogar Jahrgängen dominieren nach wie vor auf dem Weinmarkt (nur 10% der Champagner Produktion ist sogenannter« Champagne Millésimé » beziehungsweise Jahrgangs Champagner.
terroir champagne
Um dem Geschmack der verschiedenen Terroirs der Champagne auf die Schliche zu kommen, gibt es nur eine Lösung: Man muss einen Winzer kennen, der einen einlädt, um die im Keller lagernden « Basis-Weine » zu probieren. Der Begriff "Basiswein» bezeichnet alle Tanks und Fässer, in denen der Wein der letzten Ernte gelagert wird. Zusammen mit so genannten «Reserve Weinen» (Weine aus früheren Jahrgängen, die für zwei oder drei Jahre gelagert werden), entstehen die verschiedenen Cuvées des Weingutes. Bei einem Besuch in diesem Winter in den Kellern von Champagne Paul Lebrun in Cramant, schlug mir Nathalie vor, die verschieden Lagen ihrer Chardonnayweine zu verkosten. Es ist nie eine leichte Übung, sehr junge Weine nur ein paar Wochen nach der Gärung zu probieren. Darüber hinaus besitzen die Basis-Weine in der Champagne eine ausgeprägte Säure und Mineralität, die den Gaumen überraschen kann.
Kreideböden in Barbonne Fayel: Aromen von Aprikose, Ananas und Süsswaren, frisch, spritzig und geradlinig am Gaumen. Sandige Böden in Saudoy: der Gesamteindruck ist voller und großzügiger, mit Aromen von Äpfeln und Birnen, rund und schmackhaft, im Abgang mit Buchsbaum Aromen. Kreideböden aus der Lage „Les Bercottes“: fein und elegant, weich, leicht minzig. Terroir 1 Cramant: relativ komplexer Wein, mit blumigen Aromen, Honig und Bienenwachs, voll am Gaumen, von milder Säure gekennzeichnet. Terroir 2 Cramant : fein, elegant, mit zarten, weichen und reichen Aromen von Zitrusfrüchten, Limette, Litschi, Pflaumen und frischen Weintrauben ... Vindey - Kalk - Lehmböden in Sézanne: Komplex, reichhaltig und reif, mit einem frischen Duft von Minze, Birnen und Butter, aber auch einem hohen Anteil an Mineralität und einem etwas «rauchigen» Abgang.
Im Allgemeinen scheinen die auf Kreide gewachsen Trauben dem Wein mehr Struktur und Mineralität zu geben, während tonhaltige oder sandige Böden dem Wein mehr Großzügigkeit und Reife verleihen. Zumindest ging das aus dieser Verkostung hervor. Man sollte sich jedoch daran erinnern, dass Terroir nicht nur aus Boden besteht, und dass Klima, Topographie und Wasserverfügbarkeit ebenso wichtige Faktoren sind.
Champagne Paul Lebrun
Für Nathalie setzen sich die «geschmacklichen Trends » der verschiedenen Lagen jedes Jahr deutlich durch.
«Trauben aus Cramant geben dem Wein immer viel Eleganz, Finesse und Mineralität. Diese Weine, erfordern Geduld, sie lieben es, viel Zeit im Keller zu verbringen. Aus diesen Lagen kommen unsere « Charakter-Weine », die sehr gut zu verschiedene Speisen passen. Die Trauben aus Sézanne hingegen, im Süden der Côte de Blancs gelegen, zeigen immer mehr Reife und Vollmundigkeit. Sie ergeben sehr charmant Weine, die sich ausgezeichnet für einen Aperitif eignen. »