Nach dem Ende der Gärungen zeigen die Weine intensive Frucht mit feiner Textur, unterlegt von angenehmer Frische.
Pascal Verhaeghe, Château du Cèdre Cahors
Château du Cèdre 2011
Ein Obstkorb voller schwarzer und roter Früchte, Holunder und Gewürzen. Im Mund herrschen sanfte Frucht und Delikatesse. Die Tannine werden für ihre samtige Struktur geschätzt werden.
Château du Cèdre „Le Cèdre“ 2011
In der Nase reine, klare Frucht, mit Brombeeren und Veilchen. Am Gaumen zeichnet sich der Wein durch Mineralität und seine Vollmundigkeit aus. Ein äußerst saftiger Wein mit viel Substanz.
Château du Cèdre GC 2011
In der Nase mit sehr hoher Komplexität, erstaunen vor allem blumige Geissblatt-Blüten und würzige Wacholderbeeren. Einerseits von dichter Struktur, andererseits mit luftigem Bouquet – ein grossartiger Terroir-Wein.
Château du Cèdre unter den 10 besten Winzern Frankreichs - DECANTER – Februar 2012
Cahors war fast zu einem Phantom-Wein geworden und gegen Ende der 60er Jahre gar vom „Aussterben“ bedroht. Heute kann Cahors eine erstaunlich, qualitativ hochwertige Weinproduktion vorzeigen, und Investoren wittern ein lohnendes Geschäft, zumal Teile der großen Terroirs noch unbepflanzt sind.
Mit zu den Besten gehören sicherlich die Flaschen des Château du Cèdre von Pascal und Jean-Marc Verhaeghe und solche wie das Château Haut Monplaisir und Château des Croisille, für die Pascal Verhaeghe als Berater tätig ist.
Der Beste ist sicherlich der Château du Cèdre [...], aber der Reinste und Edelste ist sicherlich „Le Cèdre, aus 100% Malbec, jedes Jahr erneut ein Vorbild für die AOC.
Château du Cèdre, Le Cèdre 2007
Geruch von Pflaumen, Lorbeer, Baumrinde und Unterholz. Viel Tiefgang am Gaumen, würzig, warm und zugänglich, trotz seiner ernormen Kraft. Schwarze Frucht bildet das Herz des Weins, mit Tabak- und Würz-Aromen, welche die Probierfreude noch vergrößern.
Hier befinden wir uns eindeutig schon im Revier der Malbec-Traube: Der tief schwarze Wein zeigt ein intensives, rauchiges Bouquet aus schwarzen Früchten, Schokolade und Gewürzen.
Dicht und rund auf der Zunge, wild aber doch zuvorkommend, mit knusprigen Tanninen, die am Gaumen kitzeln, und in die man genüsslich hinein beisst, bevor man sich am Boden des Glases im Duft von Zimt, Vanille und frischer Erde zur Ruhe setzt.
Le Cèdre Cahors - Erste Eindrücke des Jahrgangs 2011
Nach reichlich Frühjahrsregen im März und April, war das Wetter im Mai und Juni eher trocken und sommerlich. Die Blüte (einer der wichtigsten Momente im Winzerjahr) fand unter strahlend blauem Himmel und ohne meteorologische Zwischenfälle Mitte Juni statt. Es folgte ein schöner Sommer, kühl im Juli, mit einigen willkommenen Regenschauern, gefolgt von einem traumhaften, hochsommerlichen August.
Château du Cèdre - Grands vins de Cahors
Pascal goûte les graines de Malbec avant les vendanges
Die Reben
Sie haben nicht gelitten in diesem Jahr, weder unter dem Frühjahrsregen, noch unter der sommerlichen Trockenheit. Dem vegetativen Rhythmus eines durchschnittlichen Jahres etwa um 14 Tage voraus, haben sie sowohl vom tief im Boden gespeicherten Grundwasser, als auch von der reichlich vorhandenen Sonnenenergie profitiert, um sich ein schönes Blätterkleid zuzulegen. Selbst Ende August, waren die reifenden Trauben noch von dunkelgrünen, gesunden Blättern umgeben.
Die Ernte
Die Ernte hat am 31. August mit der Weinlese unseres VIOGNIER begonnen. Die Trauben waren in perfekt gesundem Zustand und sehr schmackhaft. Der Ertrag liegt um die 30 hl/ha, mit einem Gesamtalkohol von 13%vol und frischer, knackiger Säure. Wir erwarten ein perfektes Gleichgewicht für unseren Weißwein. Die ersten MALBEC-Trauben haben wir am 12. September gelesen. Ein frühreifer Jahrgang, der sich durch eine äußerst einheitliche Reife in allen unseren Rebgärten auszeichnet. Die gesamte Weinlese wurde von idyllischen Wetterverhältnissen begleitet.
Die letzten Trauben haben am 22. September unseren Keller erreicht, wo sie nun in ihren Tanks mehrere Wochen auf der Maische verbringen, um anschließend lange Monate im Holz zu reifen. Sie müssen sich also noch mit ein wenig Geduld wappnen, bevor Sie diesen vielversprechenden Jahrgang probieren können. Zum Glück haben bis dahin 2008, sowie die folgenden Jahrgänge, damit das Warten nicht so lange erscheint...
Château du Cèdre GC 2008 Cahors – „Ein magischer Wein...“
...urteilt der Gault & Millau über den Jahrgang 2008 unserer großen MALBEC Cuvee. Nach einem guten Jahrgang im Weinberg, zwei Jahren Fass- und mehreren Monaten Flaschen-Reifung, präsentiert sich unsere Arbeit in Form eines verführerischen „schwarzen“ Weins, der Kraft und Eleganz, Struktur und Geschmeidigkeit, Frucht und Gewürze miteinander verbindet.
Der Sommelier International bezeichnet ihn als sehr vielversprechend und gibt ihm eine Trinkzeit von 10 bis 20 Jahren.
Wenn die MALBEC-Weine aus Cahors auch für ihre Langlebigkeit bekannt sind, trachten wir seit Jahren danach, die Weine des Château du Cèdre schon in jungen Jahren zugänglich zu machen. Und dieser 2008 ist ein gutes Beispiel: Heute fruchtig, vollmundig und mineralisch, wird er Sie in einigen Jahren mit einer seltenen Komplexität und Finesse überraschen. Wenn Sie so lange warten können...
IVV : Das Château du Cèdre hateineBio-Zertifizierungbeantragt, dasistneu…
Pascal Verhaeghe : DasistdasErgebnisunseresUmdenkens, das in denfrühenNeunzigerjahrenbegonnenhat. Ab 1992 benutzenwirkeineHerbizidemehrundhaben es in dendarauffolgendenJahrengeschafft, auchalleübrigenchemischenSpritzmittelausunserenRebgärtenzuverbannen. DieerstaunlicheSteigerungunsererTraubenqualitäthat uns schließlichdazuermutigt, dieBio-Zertifizierungzubeantragen. Der VerzichtaufchemischeMittelwarunglaublichnützlich.
IrgendwelcheVeränderungenimKeller ?
Ja. Seit 2004 hatsichVielesverändert. WirbearbeitendenTresterkuchenwenigerhäufig, stoßenihnnur 3 bis 4 mal unterundhaltendieGärtemperaturenunterhalbvon 28° Celsius.
UnddieReifung der Weine ?
Wirarbeiten mit verschiedenFass-TypenundhabendieReifezeiterheblichverlängert. UnserBarrique-Parkbestehtheuteetwaaus 40% 500 Liter Fässern, 40% 225 Liter Fässernund 20% Holztanks. Dashörtsichetwaskompliziert an, aberbeigutem Management macht es dieWeinemerkbarbesser.
In wiefern ?
DastypischeGeschmacksprofil der Weinewirdmehrrespektiert. Dank der verlängertenReifezeithabensie an KomplexitätundLängegewonnen, zeigenmehrFrischeundfeineres Tannin. DieWeinesind„trinkbarer“gewordenundbringenvielmehrSpaßbeimVerkosten.
Wie lange sinddieReifezeiten der Weine ?
Mindestens 20 Monatefürden„Château“-Weinund bis zu 30 MonatefürdenGC. Dasist lange, aber es lohntsich, denndasGleichgewichtunddieEleganz, diewirsuchen, findetsichletztlich in der Flaschewieder.
Danke Pascal !
Dank an Marc Vanhellemont, der uns erlaubthat, seinenArtikelaufunsererWebseitezuveröffentlichen. Marc VanhellemontisteinbelgischerJournalist, der für diverse Weinmagazine in BelgienundFrankreicharbeitet. SiekönnenIhnaufIn VinoVeritasundaufdemBlogLes 5 du Vin lesen.
Pascal Verhaeghe - Château du Cèdre - ist der andereGuruvonCahors. Zusammen mit seinemBruder Jean-Marc produzierterwahreWein-Ikonen, wiezumBeispieldie Cuvées Le Cèdre undGC, sowieeinigeandere, innovativeWeine. SeineletzteKreation : EinsüßerMalbecim Porto VintageStil ! DiebeidenBrüderberatenebenfallseinigebenachbarteWeingüterundhabensich mit einigenWinzernzusammengetan, umVertriebskostenzusparen. AlsTeil der neuenGenerationvonCahorszeigensichdieVerhaeghessehrweltoffenundarbeiten mit Argentinienzusammen, umdieBekanntheit des MalbecausCahorszusteigern, dendasUIVCübrigensden „Original Malbec“nennt.
DieVerhaeghesratendenWinzern in Cahors, ihreErträgezudrosseln, dieWurzeln der Reben in dieTiefezutreiben, wosieauchim Sommer nochWasserfinden, und mit offenenGärtankszuarbeiten, umdieTannine der Malbec-Traubemöglichstsanftzuextrahieren.
Verkostet : Château du Cèdre, Le Cèdre 2007 Cahors
RöstaromenfüllendenMund, zusammen mit reichhaltiger, konzentrierterFruchtundBitterschokolade. Dieserkraftvolle, beeindruckendeWeinistwürzigundvongroßerDichte. Der WeinfühltsichzurZeitnocheinwenigkantig an, docherwirdsich in dennächsten 3 bis 4 Jahrenabrunden.
Wie können wir Ihnen ein ganzes Jahr im Weinberg in einigen Sätzen umschreiben? Wie können Sie teilnehmen an dem, was ein Winzer im Laufe eines Jahrgangs in seinen Weinbergen so alles erlebt? 2008 war ein „normales“ Jahr im südwestlichen Teil Frankreichs, ein angenehmes Jahr ohne Exzesse.
2008, ein echtes „Winzer-Jahr“
Die Vegetation erwachte Ende März, zu Beginn eines schönen Frühlings, in dem wärmende Sonne und erfrischender Regen Hand in Hand gingen. Eine überschwängliche Vegetation, überschwänglich, aber zerbrechlich in ihren Anfängen, die der Winzer mit den Händen führt und schützt, um sie ohne Zwischenfälle durch die ersten Wochen ihrer Jugend zu geleiten, bis hin zur anschließenden Weinblüte mit ihren winzigen, für das Auge fast unsichtbaren Blüten, die den ersten Rausch der Düfte bringen.
Der Sommer 2008 war recht trocken, nur einige Schauer und Gewitter in den Monaten Julie und August, aber die große Hitze blieb aus, und dank der kühlen Nächte bewahren die Trauben ihre Säure und Frische. Unterstützt von der Winzerhand, welche einige Blätter entfernt, um den Trauben Luft und Licht zu gewähren, bringt die warme und ungetrübte Herbstsonne das Erntegut schließlich zur vollen Reife.
Chateau du Cèdre Cahors
Die Weinlese begann am 13. Oktober bei strahlend blauem Himmel, gefolgt von einigen Arbeitswochen im Keller und rund 22 Monate Reifung der Weine im Holz.
Trotz aller Worte, bleibt jedoch die beste Art einen Jahrgang zu verstehen nach wie vor die Verkostung der Weine: Schmecken Sie die Überschwänglichkeit des Frühjahrs im Château du Cèdre, die feine Mineralität der kühlen Sommernächte in der Cuvée „Le Cèdre“ und die Präzision reifer, herbstlicher Tannine im „GC“.